Das Ziel: Die Mobilität von morgen.

Ein weiblicher Teenager schaut einer vorbeifahrenden, roten Straßenbahn nach.
Stadtbahn Regensburg

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Das Ziel: Die Mobilität von morgen.

Über 100.000 Fahrgäste – so viele Menschen sind täglich in Regensburg mit dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) unterwegs, Tendenz steigend. Doch schon heute stoßen Verkehrsinfrastruktur und das bestehende Busangebot trotz hoher Taktung vielfach an Kapazitätsgrenzen. Um die Mobilität in Stadt und Region zu sichern, hat sich die Stadt Regensburg 2018 dafür entschieden, die Planung zur Einführung einer Stadtbahn aufzunehmen.

Gertrud Maltz-Schwarzfischer | Oberbürgermeisterin der Stadt Regensburg | SPD

Als Leuchtturmprojekt unserer Stadt möchten wir mit der Stadtbahn alle, die in unserer Stadt mobil sein wollen, von einem Umstieg auf einen emissionsfreien ÖPNV begeistern, und so mit ihnen gemeinsam das Fundament für eine zukunftstaugliche Mobilität in Regensburg schaffen.

Foto: Bilddokumentation Stadt Regensburg

Die Stadtbahn macht uns smartR mobil.

Die Stadtbahn soll die Mobilität in Regensburg in Richtung Zukunft bewegen. Die Entscheidung ist gut durchdacht: In einer umfangreichen Machbarkeitsstudie haben Verkehrsexpertinnen und Verkehrsexperten gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren aus der Stadtgesellschaft untersucht, welches höherwertige ÖPNV-Angebot am besten zu den Bedürfnissen der Regensburgerinnen und Regensburger passt.

Den Weg gehen wir gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern. Im Dialog mit der Öffentlichkeit schaffen wir eine starke Mobilitätslösung für unsere Stadt.

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Die Linien: Ein starkes Rückgrat für unsere Mobilität.

Das Kernnetz der Stadtbahn bilden zwei Linien, die das künftige Rückgrat des ÖPNV darstellen. Perspektivisch kann diese erste Ausbaustufe erweitert werden. Mit zusätzlichen Kapazitäten und einem 5-Minuten-Takt sorgt die Stadtbahn besonders auf nachfragestarken ÖV-Achsen für Entlastung und ist neben dem Bus- und Bahnnetz auch mit anderen multimodalen Angeboten (Park-and-Ride, Bike-and-Ride, Sharing-Angeboten) verknüpft.

Darstellung des geplanten Liniennetztes (Linie A: Wutzlhofen bis Klinikum, Linie B: Nordgaustraße bis Burgweinting (in Prüfung))

Linie A verläuft vom Universitätsklinikum über Hauptbahnhof, Dachauplatz, Nibelungenbrücke und DEZ bis Wutzlhofen. An der Endhaltestelle Wutzlhofen soll ein kurzer Übergang zum geplanten Bahnhaltepunkt entstehen.

Linie B verbindet den Bahnhof Burgweinting mit dem Hauptbahnhof und führt danach ebenfalls über Dachauplatz, Nibelungenbrücke und DEZ bis zur Nordgaustraße/Alexcenter.

Die Fahrzeuge: Moderne Bahnen, die zu uns passen.

Unsere Stadtbahn soll zu den unterschiedlichen Bedürfnissen der Fahrgäste passen. Außerdem soll sie sich bestmöglich in das städtebauliche Umfeld unserer Stadt einfügen. Deshalb stellen wir unsere Anforderungen an die herstellenden Unternehmen der Fahrzeuge zusammen und fragen dabei ab Juli 2022 die Bürgerinnen und Bürger nach ihren Präferenzen und Vorstellungen.

Eine Stadtbahn, die Regensburg smartR macht, ist …

… nachhaltig.

Die Stadtbahn Regensburg wird sauber, leise, energiesparend und mit klimaschonendem Ökostrom unterwegs sein. Auch bei der Ausstattung der Fahrzeuge und der Auswahl der Materialien berücksichtigen wir Umweltaspekte.

… barrierefrei.

Da die Stadtbahn passgenau an der Haltestelle hält, können in ihrer Mobilität eingeschränkte Fahrgäste ungehindert ein- und aussteigen. Auf Mehrzweckflächen finden neben Rädern, Rollatoren und Rollstühlen auch Kinderwagen oder große Gepäckstücke genügend Platz. Monitore mit hohem Kontrast und großen Schriftzeichen ergänzen die Durchsagen und informieren über Streckenverlauf, Haltestellen und Echtzeit-Verbindungen.

… praktisch. 

Steckdosen und USB-Ports liefern Power für unterwegs – mit dem kostenlosen WLAN sind Fahrgäste auch digital vernetzt.

… stilvoll. 

Frankreich macht‘s vor: In vielen Städten spiegeln die Fahrzeuge den Charakter der Region wider. Die Bahnen in Marseille erinnern an die Yachten im alten Hafen, in Reims in der Champagne greifen die Fronten des Fahrzeugs die typische Form von Schaumweingläsern auf. Auch unsere Stadtbahn soll unverwechselbar sein und zu Regensburg passen: Ein Designbüro arbeitet deshalb an verschiedenen Vorschlägen, aus denen die Regensburgerinnen und Regensburger im Juli ihren Favoriten auswählen können.

… komfortabel. 

Bequeme Sitze und möglichst viel Beinfreiheit sorgen für eine angenehme Fahrt. Breite Türen mit großzügigen Ein- und Ausstiegsbereichen für einen schnellen Fahrgastwechsel ermöglichen es den Reisenden, sich gleichmäßig im Fahrzeug zu verteilen. Das erhöht nicht nur Komfort, sondern auch Pünktlichkeit und Sicherheit.

… sicher.

Stufenlose Einstiege, breite Gänge, großzügige Abstellflächen sorgen dafür, dass sich die Fahrgäste an Bord wohlfühlen.

… schnell.

Auf ihrer separaten Trasse ist die Stadtbahn schnell unterwegs und damit pünktlich.


Häufig gestellte Fragen zum Projekt

Allgemeines zur Stadtbahn

Warum braucht Regensburg eine Stadtbahn?

Unsere Stadt wächst. Ebenso verhält es sich mit dem Mobilitätsbedarf und dem daraus erwachsenden Verkehr.

Bereits jetzt gelangt das bestehende ÖPNV-Angebot, das bis dato ausschließlich mit Bussen betrieben wird, an seine Grenzen. Eine weitere Verdichtung des Busangebotes – insbesondere auf den aufs Zentrum zulaufenden Strecken – ist kaum mehr möglich. Eine Machbarkeitsstudie ergab, dass eine Stadtbahnlösung für Regensburg eine zukunftsfähige Lösung ist, zumal diese sowohl von der Beförderungskapazität  als auch von ihrer Stadtverträglichkeit (gute gestalterische Integrierbarkeit, geringe Emissionen) die meisten Vorteile bietet.

Weitere Informationen:

System

Warum wird nicht in ein leistungsfähiges Bussystem bzw. BRT-System investiert?

Eine Busbahn bzw. ein BRT-System (Bus Rapid Transit) wurde in der Machbarkeitsstudie 2016-2018 intensiv untersucht. Die Nachteile eines BRT-Systems sind:

  • Die Fahrzeuge dürfen nur maximal 24 Meter lang sein (selbst hierfür braucht es bereits eine Sondergenehmigung). Sie bieten dadurch eine zu geringe Beförderungskapazität.
  • Es ist ein eigener Beton-Fahrweg erforderlich, damit eine beschleunigte Führung möglich ist.
  • Der Fahrweg des BRT muss baulich von der Mitbenutzung durch Autoverkehr abgesichert werden; dazu ist ein erhöhter Kantstein zur Abgrenzung vom übrigen Verkehrsraum erforderlich.
  • Die technischen Möglichkeiten der Spurführung sind verschleißanfällig bzw. sie verschlechtern die Fahreigenschaften (optische Spurführung auf der Fahrbahn im Winter unsicher; Mittelschiene sehr störanfällig).
  • Die Leistungsfähigkeit des Systems ist deutlich geringer als bei einer Stadtbahn.
  • BRT-Trassen sind nicht förderfähig!

Allgemeines zur Stadtbahn

Wie werden Bürger und Öffentlichkeit in das Projekt eingebunden?

Die Entwicklung einer Stadtbahn für Regensburg ist ein anspruchsvolles und umfangreiches Projekt, welches die Chance auf Veränderungen im Stadtbild mit sich bringt. Der Stadtraum kann mit Einführung einer Stadtbahn lebenswerter gestaltet werden. Öffentliche Verkehrsflächen, die heute noch überwiegend vom motorisierten Individualverkehr genutzt werden, können durch eher flächensparende Verkehrsmittel den Menschen zum Leben im zurückgegeben werden.

Über den gesamten Planungszeitraum hinweg dürfte das Projekt – aus unterschiedlichen Perspektiven – im Fokus des öffentlichen Interesses stehen. Ganz bewusst soll deshalb die Bürgerschaft auch intensiv in den Planungsprozess einbezogen werden. Neben regelmäßigen Projektinformationen findet eine differenzierte Beteiligung zu einzelnen Planungsständen sowie zu einzelnen Streckenabschnitten statt.

Haben Sie Fragen oder möchten Sie mehr über das Projekt erfahren? Kontaktieren Sie uns jetzt!

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